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Ledrotal

Charakterisiert vom Ledrosee und den berühmten Pfahlbauten

Pfahlbauten am LedrotalDas Tal wird zweifellos durch den gleichnamigen See charakterisiert, der gleichzeitig seinen Hauptanziehungspunkt bildet. Der Ledro-See mit seinen 3 km Länge, und einer Breite von etwas mehr als 1 km, ist dank einer natürlichen Moränenanhäufung entstanden und wird heute als Wasserkraft-Speicherbecken für die Zentrale in Riva del Garda genutzt. An seinen Ufern fand man wichtige Zeugnisse menschlicher Siedlungen aus prähistorischer Zeit. Unbedingt sehenswert ist das Pfahlbauten-Museum: Es handelt sich um eine Pfahlbautensiedlung am östlichen Ufer des Ledro-Sees (im gleichnamigen Tal), in welcher die Vorfahren der heutigen Talbewohner vom Beginn des 2. Jahrtausends v. Ch. 700 Jahre lang lebten; es ist eine der bedeutendsten Pfahlbautensiedlungen unter den bisher in Europa bekannten. Vom Dorf, das sich ursprünglichen über 5 km erstreckte, wurden mehr als zehntausend Pfähle wiederentdeckt. Neben dem verbliebenen Pfahlwerk und einer prähistorischen Hütte, die man rekonstruiert hat und die über einen Steg mit dem Ufer des Sees verbunden ist, ist das Pfahlbauten-Museum errichtet worden, in dem seit 1972 die Sammlung eines Großteils des wiederaufgefundenen Materials ausgestellt wird.

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